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Der Zwergtaucher

Flinker Tauchkünstler auf stillen Gewässern

Tachybaptus ruficollis

Größe: 25-29 cm

Spannweite: 40-45 cm

Gewicht: 100-200 g

Lebensraum: Teiche, Seen und langsam fließende Flüsse

Der Zwergtaucher ist der kleinste Fisch fressende Wasservogel bei uns und wird oft für ein Entenküken gehalten. Mit dem aufgeplusterten hellen Hinterteil wirkt er wie eine schwimmende Federkugel ohne Schwanz. Im Sommer sind Hals und Wangen kastanienbraun, am Schnabelgrund sitzt ein gelblicher Fleck. Meist hört man ihn, bevor man ihn sieht: Im Frühjahr stimmen beide Partner im Schilf ein lautes Triller-Duett an. Bei Beunruhigung taucht er rasch ab. Zwergtaucher fressen Insekten und deren Larven, Kaulquappen und kleine Fische. Das Nest schwimmt auf Wasserpflanzen. Gebrütet wird ab April, in guten Jahren zwei- oder sogar dreimal. Im Winter sieht man die Vögel auch auf Flüssen und in Häfen. In Deutschland gibt es 8.500 bis 13.500 Reviere.

Der Zwergtaucher (Tachybaptus ruficollis) – Vogelfoto von Stefan Berghoff

Canon 70D, 150-600mm f/5-6.3 VC USD · 1/200s bei f/6,3, ISO 1600

Der Zwergtaucher (Tachybaptus ruficollis) – weiteres Foto von Stefan Berghoff

Canon R5 II, 500mm f/4L IS II · 1/1000s bei f/4, ISO 250

Archiv-Aufnahmen & Sequenzen




35mm Color Print Film

ISO 400





36 EXP
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