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Die Mehlschwalbe

Eleganter Baumeister unter den Dächern

Delichon urbicum

Größe: 12-13 cm

Spannweite: 26-29 cm

Gewicht: 15-21 g

Lebensraum: Kulturland & Dörfer

Blauschwarze Oberseite, weiße Unterseite und ein leuchtend weißer Bürzel: So erkennt man die Mehlschwalbe im Flug. Ihr Schwanz ist kürzer und weniger tief gegabelt als bei der Rauchschwalbe. Sogar die Beine sind weiß befiedert. Mehlschwalben bauen ihre Lehmnester außen an Gebäuden, meist unter der Dachkante. Für den Bau brauchen sie Pfützen mit feuchtem Lehm in der Nähe. Sie brüten in Kolonien und nutzen alte Nester gern wieder. Ihre Nahrung sind Insekten, die sie im Flug fangen. Ab Mai wird gebrütet, oft zweimal im Jahr. Als Langstreckenzieher sind sie nur im Sommerhalbjahr hier. Weil Nester häufig entfernt werden und Nistplätze fehlen, hat die Art es schwer. In Deutschland gibt es noch 415.000 bis 770.000 Reviere, die Mehlschwalbe gilt als gefährdet.

Die Mehlschwalbe (Delichon urbicum) – Vogelfoto von Stefan Berghoff

Canon R5 II, 200-800mm f/6.3-9 · 1/2500s bei f/8, ISO 4000

Die Mehlschwalbe (Delichon urbicum) – weiteres Foto von Stefan Berghoff

Canon R5 II, 200-800mm f/6.3-9 · 1/5000s bei f/8, ISO 2500

Archiv-Aufnahmen & Sequenzen




35mm Color Print Film

ISO 400





36 EXP
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