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Der Neuntöter

Maskierter Jäger der Heckenlandschaften

Lanius collurio

Größe: 16-18 cm

Spannweite: 24-27 cm

Gewicht: 21-40 g

Lebensraum: Offene Landschaften mit dichten Hecken

Schwarze Augenbinde, grauer Scheitel, rostroter Rücken: Das Männchen des Neuntöters ist unverwechselbar. Das Weibchen ist schlichter braun gefärbt. Von einer Warte aus erbeutet der Neuntöter Käfer, Heuschrecken und andere Insekten, manchmal auch Mäuse. Was er nicht sofort frisst, spießt er auf Dornen auf, um die Beute zu zerteilen oder als Vorrat. Früher glaubte man, er spieße immer erst neun Tiere auf, bevor er eines frisst. Daher soll sein Name stammen. Neuntöter brauchen Hecken mit Dornsträuchern neben Wiesen und Weiden. Sie überwintern in Ost- und Südafrika und kommen erst im Mai zurück. Im Juli sind die letzten Jungen flügge. In Deutschland gibt es 115.000 bis 200.000 Reviere, die Art gilt als ungefährdet.

Der Neuntöter (Lanius collurio) – Vogelfoto von Stefan Berghoff

Canon R5 II, 500mm f/4L IS II · 1/1250s bei f/4, ISO 1600

Der Neuntöter (Lanius collurio) – weiteres Foto von Stefan Berghoff

Canon R5 II, 200-800mm f/6.3-9 IS · 1/1000s bei f/9, ISO 8000

Archiv-Aufnahmen & Sequenzen




35mm Color Print Film

ISO 400





36 EXP
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