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Der Schilfrohrsänger

Der Sänger im Verborgenen

Acrocephalus schoenobaenus

Größe: 12-13 cm

Spannweite: 17-21 cm

Gewicht: 10-13 g

Lebensraum: Feuchtgebiete mit Schilf, Seggen und Binsen

Unter den Rohrsängern ist er fast bunt gezeichnet: Der Schilfrohrsänger hat einen breiten hellen Überaugenstreif, einen dunklen Scheitel und eine kräftig gestreifte Oberseite. Sein Gesang ist eilig, laut und ausdauernd. Das Männchen singt von einer erhöhten Warte oder im Singflug. Dabei steigt es auf und gleitet dann mit gespreiztem Schwanz und ausgebreiteten Flügeln wie ein Schmetterling abwärts. Schilfrohrsänger meiden reines Schilf und bevorzugen eine Mischung aus Altschilf, Seggen, Büschen und Kräutern am Gewässerrand. Dort hängt auch das Nest in geringer Höhe. Sie fressen Insekten, Spinnen und kleine Schnecken. Vor dem Wegzug spielen Blattläuse offenbar eine wichtige Rolle, um Fettreserven anzulegen. Als Langstreckenzieher sind sie nur im Sommerhalbjahr hier. In Deutschland gibt es 32.000 bis 50.000 Reviere, der Bestand nimmt zu.

Der Schilfrohrsänger (Acrocephalus schoenobaenus) – Vogelfoto von Stefan Berghoff

Canon R5 II, 500mm f/4L IS II · 1/1250s bei f/4, ISO 250

Der Schilfrohrsänger (Acrocephalus schoenobaenus) – weiteres Foto von Stefan Berghoff

Canon R5 II, 500mm f/4L IS II · 1/1000s bei f/4, ISO 250

Archiv-Aufnahmen & Sequenzen




35mm Color Print Film

ISO 400





36 EXP
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